Freitag, 10. Juni 2016

Dinslakens Menschen bewegte in der 23. Woche 2016: Unwetter, Trinkwasser, Unwetterschäden, Informationsdefizit, Parkplatzangebot, Rückblick

Sehr grosse Regentropfen fielen in Dinslaken während des Unwetters vom 7. Juni 2016

Dinslaken

Unwetter
Wie sich das Nachmittagsunwetter vom 7. Juni 2016 androhte, habe ich bereits gepostet. Dramatische Verdunklung, wenige Blitze, leichtes Gewittergrollen, jedenfalls in Dinslaken. Dennoch war mir aufgefallen, dass erstaunlich grosse Regentropfen (Foto oben) von oben kamen, die ich mit dem Fotoapparat versucht habe einzufangen. Bei diesem Unwetter sind ca. 20 Liter Regen/qm von Meteorologen gemessen worden. Der Pegelstand am Dinslakener Rotbach, direkt unterhalb des Stauwerks in Hiesfeld nahe des Rotbachsees hatte keine beeindruckende Abweichung ergeben. Was immer noch am meisten bei solchen Unwettern beeindruckt ist, das was wir selbst sehen, was in kurzen Zeiträumen für eine Intensität an Verfärbung des Wolkenbildes, Windstärken und an Regenmenge entsteht. Was uns aber am meisten Sorgen bereitet ist, das angesammelte Wasser durch die starken Regenfälle in kurzer Zeit. Das Temperaturen steigen, ist seit langem bekannt. Das Zeitintervalle von besonderen Wetterlagen sich verkürzt haben, ist auch bekannt. Das aber, was wohl bekannt ist, aber nicht jedem bewusst ist, dass nicht mehr soviel Regenwasser auf dem Erdboden versickern kann, sei es durch verdichtete Erde oder bebaute Flächen, Strassen, Plätze. Darum sehen wir nach dem Regenguss auch Ansammlungen von Wasser in grösseren Mengen. Die Kanalisationsnetze sind nur für normale Wassermengen ausgelegt. Wenn dann aber Wasser aus einem Regenschauer hinzukommt, dass sonst versickert wäre, sind in Stadtgebieten Kanalrohrkapazitäten zu gering um die Flut aufzunehmen und abzuleiten. Das nicht versickerte Oberflächenwasser sucht sich dann einen anderen Weg um abzufliessen. Überforderte Kanalrohre drücken das Wasser aus Gullideckeln, dass dann auch zu Oberflächenwasser wird. Leider landet es allzuoft in Kellern oder fliesst sintflutartig über Strassen und sammelt sich in Unterführungen. Diese Wasseransammlungen lassen dann auch sehr schnell die Flusspegel steigen und das Flussbett versucht sich auszubreiten um die Zuflussmenge aufnehmen zu können. Mehr zum Dinslakener Unwetternachmittag bei rp-online.de

Trinkwasser
Die wöchentliche Untersuchung des Dinslakener Trinkwassers ergab Keime und erforderte Chloreinsatz. rp-online.de

Unwetterschäden
Erheblicher Schaden durch Unwetter ist an der Ernst-Barlach-Gesamtschule entstanden. rp-online.de

Informationsdefizit
Bei den Bürgern ist zu den Wetterextremen Informationsbedarf festgestellt worden. rp-online.de

Parkplatzangebot
Ein Gutachten zur Parkplatzsituation in Dinslaken stellt fest: Ausreichend Parkplätze! rp-online.de Was fehlt ist, noch ein unabhängiges Gegengutachten das nicht aus der Stadtkasse bezahlt wird.

Rückblick
Menschen in Dinslaken bewegte vor einem Jahr in der 23. Woche 2015: andreashaab-fotografie

Der Beitrag "Dinslakens Menschen bewegte in der 23. Woche 2016: Unwetter, Trinkwasser, Unwetterschäden, Informationsdefizit, Parkplatzangebot, Rückblick" erschien zuerst auf andreashaab-fotografie.blogspot.de


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen